Meine Spiegelreflexkamera

1.) Das Abenteuer Spiegelreflexkamera beginnt:

Im Januar 2016 habe ich mir einen sehr großen und auch sehr teuren Wunsch erfüllt. Eine eigene Spiegelreflexkamera.

Nach wochenlangem überlegen und suchen entschied ich mich für die Canon eos 700d und das 18-55mm Kitobjektiv. Alle anderen Kameras, die in die nähere Auswahl kamen waren einfach unbezahlbar.

Nach ein paar Tagen kam die Kamera dann endlich an und ich habe mich natürlich wahnsinnig gefreut und war total gespannt. 🙂

Ich schraubte also das Objektiv drauf und knipste einfach drauf los.

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Diese „Taktik“ behielt ich eine Zeit lang bei. Ich fotografierte also im Automatikmodus und ließ die Kamera alles selber entscheiden.

Das hat natürlich sehr viele Nachteile.

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die Kamera wählte die Blende, Iso & Verschlusszeit sozusagen selber aus

Eine Zeit lang fotografierte ich im Automatikmodus, doch irgendwann wollte ich mehr. 😉

Ich hatte schließlich nicht so viel Geld hingelegt für ein paar unscharfe, dunkele Fotos. ;P

Was mich am Automodus sehr störte war der Blitz, den die Kamera immer dann aktivierte, wenn es aus ihrer Sicht zu dunkel war. Nach einer gewissen Zeit wollte ich einfach selber entscheiden wann ich welche Einstellungen wählte.

auf meinen ersten Fotos lag der Fokus oft falsch

2.) ich begann mich mit der manuellen Fotografie zu beschäftigen:

Ich gehöre schon immer zu den Menschen, die wenn sie etwas neues erreichen wollen am liebsten einfach nur stundenlang ausprobieren würden bis die Lösung erreicht ist. Leider geht das aber nicht immer so gut, mir fehlt in den meisten Fällen dann aber einfach die Geduld (obwohl ich sonst im Leben eigentlich immer ein eher geduldiger Mensch bin). Dieses Bedürfnis alles selber raus zu finden machte mir den Start in die manuelle Fotografie vielleicht schwerer als er hätte sein müssen. Denn ich suchte mir zwar Beiträge im Internet raus und nahm mir vor alles Schritt für Schritt wie im Beitrag erklärt zu machen, gab diesen Vorsatz aber spätestens nach 30 Sekunden auf und stellte das Rädchen meiner Canon Eos 700d einfach auf Manuell um. 😉

Ohne zu wissen was die Zahlen auf dem Kamera Display zu bedeuten haben machte ich einfach mal ein Testfoto – die Kamera wird schon nicht explodieren. 😉

Und was passierte? Das komplette Bild war schwarz, man konnte rein gar nichts erkennen. Heute weiß ich worum es sich bei Iso, Blende, Verschlusszeit, … handelt und was man tun muss um die Helligkeit einzustellen, aber vor einem Jahr hatte ich natürlich noch keinen blassen Schimmer. Also blieb mir nichts anderes übrig als mich dann doch einmal in das Thema einzulesen und das habe ich dann auch getan. 😉

Mit dem Wissen was ich mir angeeignet hatte konnte ich dann auch so langsam Anfangen Bewegungsfotos zu schießen. Bis vor kurzem handelte es sich eigentlich immer nur um Glückstreffer, weil mir ein schnelles USM Objektiv einfach gefehlt hat. Nun besitze ich aber eines und es macht wirklich einen sehr großen Unterschied mit welchem Objekiv man fotografiert. Mit meinem 50mm 1.8, welches einen sehr langsam Autofokus hat habe ich fast immer den perfekten Moment verpasst. Mit meinem 50mm 1.4 USM gelingen fast alle Bilder. 🙂

Würde ich aber nur manuell fotografieren, dann sähen meine Bilder jetzt vermutlich doch ganz anders aus, denn irgendwann kam ja auch noch die Bildbearbeitung hinzu.

 

3.) Wie kann ich noch mehr aus meinen Bildern rausholen?

Zuerst zog bei mir Lightroom 6 ein. Mit 100€ war das natürlich nicht gerade ein Schnäppchen, aber ich war mir sicher mit diesem Programm nochmal einen großen Schritt weiter zu kommen. Und so war es auch! Ich kann Lightroom wirklich nur jedem (Anfänger) empfehlen. Dieses Programm lässt sich super einfach bedienen, alles was ich kann habe ich mir komplett selber beigebracht, denn wie ich vorhin ja schon einmal erzählt habe ist stundenlanges Tutorials gucken etc. nicht so ganz meine Stärke. 😉

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ein Bild – nur mit Lightroom bearbeitet

Ende letzten Jahres kaufte ich mir dann auch noch für ca. 50€ Photoshop Elements 13, einfach weil man mit Lightroom aus meiner Sicht nicht so gut retuschieren kann, bzw. mit Photoshop einfach noch mehr Möglichkeiten hat. Wenn ihr aber gerade am überlegen seid welches Bildbearbeitungsprogramm ihr euch kaufen solltet, dann würde ich eher zu Lightroom tendieren, denn aus meiner Sicht ist es auch einfach ein gutes Stück anfängerfreundlicher. 🙂

tana
hier mal ein krasser Vergleich – Bildbearbeitung macht viel aus

Ich glaube ich habe jetzt wirklich mal genug geschrieben. 😉 Wollt ihr das ich noch mehr über das Thema Fotografie schreibe? Wollt ihr das ich auf eines der Themen noch näher eingehe? Lasst es mich einfach wissen und habt noch einen schönen Tag!

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